Umfrage zum EPS im Rahmen einer Masterarbeit

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) breitet sich als Hygieneschädling in weiten Teilen des Bundesgebietes weiter aus, ist aber in einigen Städten und Landkreisen bereits seit Jahren fest etabliert. Hier treten massive Konflikte mit den Nutzergruppen befallener Areale auf. Deren Eigentümer müssen geeignete Strategien zur Bekämpfung des Schädlings entwickeln, um die Gefährdung der Nutzer (vom EPS ausgelöste Raupendermatitis von ca. Ende Mai bis Ende August) auszuschließen. Wo dies nicht gelingt, müssen Schulen und Schwimmbäder, Spielplätze oder Kindergärten geschlossen bleiben. Aber seine Beseitigung löst hohe Kosten aus.

Vor diesem Hintergrund unterstützen die GALK-Redaktion und der GALK-Landesverband NRW eine Umfrage von Frau Laura Winkelmann, Hochschule Osnabrück, im Rahmen ihrer Masterarbeit zum Thema "Erfolg verschiedener Bekämpfungsmethoden des Eichenprozessionsspinners". Interessierte konnten bis spätestens zum 16. Oktober 2020 an der Umfrage teilnehmen.

Martens Witte EPS Wiesendamm 0022 li 500x332In Kooperation mit dem Landkreis Osnabrück beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Vergleich verschiedener Bekämpfungsmethoden gegen den Eichenprozessionsspinner.

Eine weitreichende Befragung öffentlicher Aufraggeber in ganz Deutschland soll dafür Informationen über Erfahrungen, Misserfolge und Erfolge bundesweit vom Eichenprozessionsspinner befallener Kreise, Städte und Kommunen liefern.
Die Umfrage ist mit dem deutschen Landkreistag abgestimmt und wird empfohlen.


EPS Foto FaThomsen 120611 0245 500x375Bei der Teilnahme an der Umfrage war es nicht wichtig, wie viel oder womit Erfahrungen gemacht wurden. Wenn jemals ein Befall von Eichenprozessionsspinnern aufgetreten war, war die Teilnahme an der Umfrage hilfreich und erwünscht!

Damit die Ergebnisse allen Umfrageteilnehmern hilfreich sein können, werden bei Interesse alle Ergebnisse und die Auswertung zur Verfügung gestellt; auch an dieser Stelle wird weiter über den Fortgang berichtet.

Die Umfrage ist darauf aufgebaut, welche Maßnahmen im Jahr 2019 jeweils Anwendung fanden. Je nachdem, mit wie vielen Methoden gearbeit wurde, dauerte die Umfrage nur einige Minuten.

Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie Frau Winkelmann auch direkt per E-Mail oder unter folgender Mobilnummer:

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße aus Osnabrück,

Laura Winkelmann


Zunächst in Süddeutschland etabliert wanderte der EPS von dort weiter nach Norden, wo er 2011 erstmals auch in Hamburg und Schleswig-Holstein aufgetreten ist. In den Jahren 2018 und 2019 hat der EPS verstärkt u.a. im Münsterland und im nördlichen Ruhrgebiet zu erheblichen Problemen geführt. Feste mussten abgesagt, Grünflächen und Parks ganz oder teilweise gesperrt werden. Und es werden Fragen nach der Verantwortlichkeit für die Beseitigung, nach der weiteren Entwicklung und der vorsorglichen Bekämpfung von EPS neu gestellt.

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