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Sortenbeschreibung zum Straßenbaumtest 2005

Die nachfolgenden Beschreibungen sind noch nicht das Ergebnis eines GALK-Straßenbaumtests !


 

Beispielfotos


 Acer monspessulanum
   



 Acer platanoides 'Allershausen'
   (Hannover, Pflj. 2006)




 Acer platanoides 'Apollo'
   (München, Pflj. 2001)



 Amelanchier arborea 'Robin Hill'
   




 Fraxinus pennsylvanica
   (Hannover, Pflj. 2005)






 Ginkgo biloba 'Princeton Sentry'
   (Hannover, Pflj. 2000)





 Ginkgo biloba 'Fastigiata ‚Blagon'
   







 Koelreuteria paniculata
   (Rostock, Pflj. 2004)





 Liquidambar styraciflua 'Paarl'
   (Hamburg, Pflj. 2005)





 Malus tschonoskii
   (Hamburg, Pflj. 2005)










 Ostrya carpinifolia
   (Köln, Pflj. 2005)




 P.padus 'Schloss Tiefurt'
   (Weimar, Pflj. 2001)



 P.padus 'Schloss Tiefurt'
   (Köln, Pflj. 2004)



 Quercus frainetto
   (Hamburg, Pflj. 2001)



 Ulmus 'Clusius'
   (Hamburg, Pflj. 2005)





 Zelkova serrata
   


Acer monspessulanum - neu!

Gestalt/ Natur:
Langsamwüchsiger Großstrauch oder kleiner Baum, der mit seinen sparrig verzweigten, häufig drehwüchsigen Ästen und Stämmen eine breit eiförmige bis rundliche, dichte, unregelmäßige Krone mit lockerem, kräftig strukturiertem Umriss bildet.

Standort:
Der Burgen-Ahorn ist im Mittelmeerraum bis zum Kaukasus und Nordpersien zu Hause. In Westeuropa findet man ihn meist in kleinen, isolierten Vorkommen im Weinbauklima. Er bevorzugt trockene bis feuchte, lockere, neutrale bis alkalische (Kalk liebend) sandige, lehmige, steinige Böden; erträgt zeitweise Nässe, sonnige bis halbschattige Lagen.

Verwendung/ Kultur:
Der Burgen-Ahorn ist ein heimischer, anspruchsloser Kleinbaum; sehr wirkungsvolles, bizarrwüchsiges Einzelgehölz mit anmutiger Ausstrahlung. Als Gruppengehölz bietet er Windschutz und behauptet sich auf steinigen, trocken sonnigen Böschungen (Rohböden). Er passt in Dachgärten (Kübel) und ziert im Siedlungsraum an Haupt- und Nebenstraßen, in Fußgängerzonen und Gewerbegebieten, auf Spielplätzen und in größeren Innenhöfen, und zwar nicht nur in sonnigen Lagen, sondern auch auf halbschattigen Standorten, die durch ihn dauerhaft begrünt werden. Gut für große, dichte, geschnittene oder frei wachsende Hecken geeignet.

Acer platanoides 'Allershausen' - neu!

Gestalt/ Natur:
Raschwüchsiger, großer Baum mit bis weit in die Krone reichendem, geradem Stamm, die aufrecht strebenden, stark verzweigten Triebe bilden eine dichte, geschlossene, im Alter ovale Krone.

Standort:
Die Heimat des Spitz-Ahorns erstreckt sich über ganz Euorpa bis zum Kaukasus. Meist findet man dieses heimische Flur- und Pioniergehölz in Laub-Mischwäldern, an Flusstälern und im niedrigen Bergland bis 1.100 Meter. Der anspruchslose, anpassungsfähige Spitz-Ahorn bevorzugt mäßig trockene bis frische, sandig humose, lehmhaltige, schwach saure bis alkalische Böden. Eine sonnige bis halbschattige Lage kommt den Ansprüchen des hitzeverträglichen, frostharten Spitz-Ahorns am meisten entgegen.

Verwendung/ Kultur:
Wertvolle, sehr gesunde und frostharte Auslese, die im Voralpengebiet gefunden wurde. Der stattliche Mutterbaum steht später als die Art im Saft und kennt deshalb - trotz exponiertem, frostgefährdetem Standort - keine Frostrisse. Die robuste Spitz-Ahornsorte empfiehlt sich für frostgefährdete Lagen an Straßen und Alleen, im Siedlungsbereich und Grüngürtel, in Park und Hofschaften.

Acer platanoides 'Apollo' - neu!

Gestalt/ Natur:
Laubbaum; Aceraceae Höhe: 14 - 18 m, Breite: 10 - 15 m, Habitus: breit pyramidal, dicht gleichmäßig, Wuchs: stark, Blatt: wie die Art, aber frischgrün, rötliche Spitzen, Blüte: wie die Art, Frucht: wie die Art.

Standort:
Ansprüche wie die Art, aber nur auf leichten Böden.

Verwendung/Kultur:
Straßenbaum für innerstädtischen Bereich; Anm.: Alleinvertrieb Baumschule Lorberg, Berlin-Tremmen, winterharte und schnellwachsende Sorte.

Amelanchier arborea 'Robin Hill' - Liste B

Gestalt/ Natur:
Selektion der Felsenbirne, die auf baumartiges Wachstum mit Kronenbildung ausgelesen wurde. Kleiner Baum mit aufrecht strebenden stabilen Ästen, die Zweige sind merklich kürzer und abstehend, die Kronenform ist erst breit eiförmig, später rundlich werdend.

Standort:
Die Felsenbirne stellt nur geringe Bodenansprüche. Optimal sind frische bis feuchte, schwach saure bis kalkhaltige, gut drainierte, alle sandigen bis lehmigen Böden; doch liebt sie hohe Humusgehalte; für das Stadtklima ist sie geeignet.
Ein sonniger bis halbschattiger, windgeschützter Standort erhöht die Blühfreudigkeit und verlängert die Blütezeit.

Verwendung:
Sorte der Felsenbirne, die als kleinkroniger Baum viel mehr Beachtung verdient. Ihre insgesamt recht zierliche Erscheinung macht sie zusätzlich geeignet für schmale Gassen und Wege, engste Straßen, Fußgängerbereiche, Innenhöfe, Haus- und Vorgärten. Sie verträgt die Wurzelbegrenzung in einem Großkübel oder bei einer Dachbegrünung.

Fraxinus pennsylvanica - neu!

Gestalt/ Natur:
Wüchsiger, großer Baum mit einem bis in die Krone durchgehenden Stamm. Die bogig geschwungenen, schräg aufrecht strebenden Äste bilden in der Jugend meist eine teils pyramidale, teils breit eiförmige, im Alter ausladend rundliche Krone mit drei bis fünf dominierenden Hauptästen. Sehr variabler Wuchs.

Standort:
Die Grün-Esche ist in Nordamerika zu Hause. Sie bevorzugt trockene bis frische, neutral bis alkalische (Kalk liebend), nährstoffreiche, sandige, lehmige Böden in sonniger Lage; Wärme liebend.

Verwendung/ Kultur:
Die Grün-Esche ist aufgrund ihrer Kalk- und Trockenheitstoleranz, Hitzeverträglichkeit und Stadtfestigkeit ein in den USA häufig gepflanzter Straßenbaum; lauter Eigenschaften, die sie auch in unseren Breiten für den Standort Stadt prädestinieren. Hier passt sie in breite Alleen, an Nebenstraßen und auf Pflasterflächen. Für stark befahrene Hauptstraßen ist sie jedoch wegen des überreichen Fruchtansatzes nur eingeschränkt empfehlenswert. Der anspruchslose Baum ziert zudem Landstraßen, den Dorfrand, Gewerbegebiete, Spielplätze und Schulhöfe, wo er Lärm- und Sichtschutz bietet.

Ginkgo biloba 'Princeton Sentry' - Liste B

Gestalt/ Natur:
In der Jugend langsam-, später mittelstarkwüchsiger, mittelgroßer bis großer Baum, der mit seinem betont geraden Stamm und seinen spitzwinkelig aufrecht strebenden, gleichmäßig verzweigten Ästen eine schmal kegelförmige, sehr regelmäßige und geschlossene Gestalt annimmt.

Standort:
Der Ginkgo ist sehr anpassungsfähig und wächst auf allen mäßig trockenen bis frischen, tiefgründigen, durchlässigen, schwach sauren bis alkalischen (kalkverträglich), mäßig nährstoffreichen sandig lehmigen bis lehmigen Boden.

Verwendung/ Kultur:
Der Säulen-Fächerblattbaum lässt sich, aufgrund seiner schmalen Wuchsform, sehr vielseitig verwenden. Die Auslese Ginkgo biloba 'Fastigiata' ist schon seit langem bekannt und passt in Parks oder Solitär vor Nadelgehölze und im Garten freistehend auf einer gepflegten Rasenfläche, als Straßenbaum in engen Stadträumen, ins Siedlungsgrün und in die City. Sein architektonischer Wuchs ist aber auch als Umrahmung und zur Betonung von Bauwerken geschätzt.
Sein zierendes Laub ist tief gelappt und kleiner als bei der Art und den Sorten, jedoch durch die geschlossene, spitz kegelförmige Gestalt einnehmend formale Wirkung. Dieser Effekt wird durch das halbrunde, kaum gelappte Laub verstärkt und in Gruppenpflanzungen multipliziert, etwa in Alleen oder als hohe Kulissenpflanzung um Hallen und Arenen. Besonders wertvolle, männliche Selektion aus den USA, seit 1967 bekannt.

Ginkgo biloba 'Fastigiata Blagon' - neu!

Gestalt/ Natur:
Er erreicht bei einem Jahreszuwachs von ca. 40 cm eine Höhe von 15 (-20) m; straff aufrecht strebende, dicht stehende Äste bilden einen schmalkegelförmigen Wuchs. Die Rinde ist grau bis graubraun und längs gefurcht.
Das sommergrüne, an den Langtrieben wechselständige Blatt ist beiderseits kahl, ledrig, 6-10 cm lang, im Umriss fächerförmig mit unregelmäßig gewelltem oder tief mehrlappigem Rand und lang gestielt. Wie G. biloba besitzt es fein gabelig verzweigte (dichotome) Adern, ist jedoch sehr viel tiefer, fast bis zur Hälfte des Blattes, gelappt. Frischgrün austreibend wird es im Laufe des Sommers mittel- bis dunkelgrün und erstrahlt im Herbst in einem leuchtenden Goldgelb. Das gesamte Laub fällt dann fast gleichzeitig ab.
Zweihäusig/diözisch; Früchte werden bei männlichen Formen nicht angesetzt. Wurzelt mit einem Herzwurzelsystem und stellt geringe Ansprüche an den Boden.

Standort:
Gedeiht optimal auf tiefgründigen, mäßig trockenen bis frischen, sauren bis alkalischen (pH tolerant von pH 5-7) und nährstoffreichen Kulturböden in sonniger bis lichtschattiger Lage.

Verwendung/ Kultur:
Dieser Zufallssämling aus G. biloba wurde um 1980 in Blagon, Frankreich, entdeckt und ist eine krankheitsfreie, stadtklimafeste Sorte. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung schmaler Straßen und Alleen und kommt auch solitär gepflanzt in Gärten und Parks sehr gut zur Geltung.

Koelreuteria paniculata - Liste B

Gestalt/Natur:
Langsamwüchsiger, kleiner Baum, breite Krone; im Alter ausladend, pilzförmig.

Standort:
Optimal sind trocken bis frische, schwach saure bis stark alkalische, gut durchlässige, lockere, nahrhafte, sandige, kiesig lehmige oder lehmige Böden, für das Stadtklima geeignet. Der hitzeverträgliche und Wärme liebende Baum bevorzugt einen Standort in vollsonniger bis heißer Lage.

Verwendung/Kultur:
Die sonderbaren Blüten- und Fruchtstände geben ihm einen exotischen Reiz. Er sollte stets in ganzer Schönheit sichtbar sein. Darum stellt man ihn solitär, im Park wie im Garten, um sich z. B. auch an dem krummschäftigen Stamm zu erfreuen. Geeignet für sonnige Höfe, für die heiße City, vor Mauern und im Fußgängerbereich der Städte. Die Schönheit kommt vor einem dunklen Hintergrund noch mehr zur Wirkung.

Ökologie:
Saponinhaltig, in Indien zur Herstellung von Seifen verwandt. Die zierlichen Blüten liefern einen guten Farbstoff. Die Samen, in jeder Kapsel sind es drei, werden in Ostasien als Rosenkranzperlen benutzt.

Liquidambar styraciflua 'Paarl' - neu!

Gestalt/ Natur:
Sorte von mittlerer Wuchskraft mit schmaler, spitz-kegelförmiger Krone. Erreicht Wuchshöhen von 15 - 25 m und eine Breite von 3 - 4 m. Laub sehr gleichmäßig geformt, fünflappig, dunkelgrün, oberseits glänzend, Zweige wie bei der Art rotbraun mit Korkleisten. Hat eine prachtvolle Herbstfärbung, die früh einsetzt und lange anhält. Ein vollsonniger Standort mit warmen Tagen und kalten Nächten ist eine Voraussetzung für eine intensive Herbstfärbung. Wurzelwerk herzförmig angeordnet, sehr weit streichend.

Verwendung/Kultur:
Diese industrie- und stadtklimafeste, ziemlich anspruchslose und forstharte Sorte ist frei von Krankheiten und Insektenbefall, sie stellt kaum Anspräche an den Boden, gilt aber wie die übrigen Liquidambar als lichtbedürftig; lockere, leicht saure und frische Böden werden bevorzugt. Anm.: 1990 von der Baumschule Lappen selektiert.

Malus tschonoskii - Liste B

Gestalt/ Natur:
Baum mit bis weit in die Krone reichendem Stamm; die steil aufrecht strebenden Hauptäste und die bogig ansteigenden Zweige bilden eine schmal kegelförmige Krone, die im Alter breit kegelig wird. Die junge Rinde ist stark weißfilzig, später verkahlend und dunkelgrau; die Winterknospen sind rot.
Das länglich eiförmige, unregelmäßige Laub ist an den Langtrieben manchmal etwas gelappt; 7 bis 12 cm lang; im Austrieb weißfilzig, später oberseits kahl und dunkelgrün, unterseits behaart bleibend; Herbstfärbung orange- bis purpurrot.

Standort:
Sie bevorzugen für eine optimale Entwicklung frische bis feuchte, durchlässige, tiefgründige, schwach saure bis alkalische (kalkverträglich), nährstoffreiche, nicht zu schwere, lehmige Böden; sie vertragen vorübergehende Bodentrockenheit.
Ein sonniger bis lichtschattiger Standort in ausgeglichener kühler Lage kommt ihrem Lichtbedarf meist entgegen und erhöht den Blütenreichtum. Diese Art ist völlig unanfällig für Schorf.

Verwendung/ Kultur:
Wegen der Standortanforderungen gehören Malus an Siedlungs- und Vorstadtstraßen, selbstverständlich an Wege, die in die freie Landschaft führen und an Dorfstraßen. Sie passen in Parks, auf Friedhöfe und in Gärten.
M. tschonoskii als baumartiger Typ ist besonders auch als Straßenbaum gut geeignet.

Ostrya carpinifolia - Liste B

Gestalt/ Natur:
In ihrer gesamten Erscheinung der Hainbuche recht ähnlicher, mittelstarkwüchsiger, kleiner, kurzstämmiger Baum mit selten bis in die Krone reichendem Stamm; vielfach auch nur strauchartig wachsend.

Standort:
Die anspruchslose Hopfenbuche gedeiht auf allen mäßig trockenen bis frischen, schwach sauren bis alkalischen (Kalk liebend), mäßig nährstoffreichen, sandig lehmigen bis lehmigen Böden.

Verwendung/ Kultur:
Man trifft sie in Deutschland im Weinbauklima, vor allem jedoch in kontinental beeinflussten Regionen eher an, dort meist als Parkbaum im Einzelstand oder als Gruppe, im Bestand mit anderen Baumarten ginge sie wahrscheinlich optisch völlig unter und wäre sicher auch dem physiologischen Konkurrenzdruck nicht gewachsen.
Für sie spricht die Regenationsfähigkeit aus altem Holz, unterstützt durch basisnahe Wurzelschösslinge, in dieser Hinsicht ist sie der Hainbuche überlegen.

Prunus padus 'Schloss Tiefurt' - neu!

Gestalt/ Natur:
Mittelstarkwüchsiger, kleiner Baum, der mit seinem bis zum Wipfel reichenden, kerzengeraden Stamm und den dicht verzweigten, spitzwinklig nach oben strebenden, geschwungenen Ästen eine gleichmäßig kegel- bis eiförmige, geschlossene Krone entfaltet. Auffallend schöne und gerade Stämme bildend.

Standort:
'Schloss Tiefurt' wächst auf allen feuchten bis mäßig nassen, schwach sauren bis neutralen (wenig kalkverträglich), tiefgründigen, nährstoffreichen, sandig kiesigen bis lehmig tonigen Kulturböden in sonniger bis halbschattiger Lage.

Verwendung/ Kultur:
Bedeutsam als kleinkroniger Baum an viel befahrenen Haupt- oder ruhigeren Nebenstraßen, an geraden Landstraßen, als Allee Halt und Orientierung gebend, im dörflichen Grünstreifen, in Gewerbegebieten, an Spielplätzen und Schulhöfen. Aber auch im Gartenbereich, vor allem in Vorgärten, ein besonderer, Abwechslung bietender Hausbaum.

Quercus frainetto - Liste B

Gestalt/ Natur:
Schnell- oder mittelstarkwüchsiger, mittelgroßer bis großer Baum mit kurzem Stamm und tief angesetzter Krone.

Standort:
Die Ungarische Eiche bevorzugt im Oberboden trockene bis frische, durchlässige, schwach saure bis stark alkalische (kalkliebend), einigermaßen nährstoffreiche, sandig lehmige bis lehmige Böden.

Verwendung/ Kultur:
Ihren Wert macht ihre edle Gestalt aus, unterstützt von dem sehr dekorativen, fast metallisch wirkenden, sehr großen und sehr regelmäßig tief ausgebuchteten Eichenlaub. Sie gehört von ihrer Form und Regelmäßigkeit her zu den schönsten Parkbäumen, Parkbesucher erkundigen sich besonders häufig nach ihrem Namen, ihr gehört stets so etwas wie ein bühnenartiger Platz.

Ökologie:
Das Holz wird in ihrer Heimat im Wasser-, Erd-, Gruben- und Wagenbau sowie zum Bau von Eisenbahnschwellen verwendet.

Ulmus 'Clusius' - neu

Gestalt/ Natur:
Schnellwüchsiger, mittelhoher Baum, 15-18m hoch, mit einem bis weit in die Krone reichenden Stamm. Die Hauptäste wachsen straffaufrecht und gabeln sich wiederholt. Die Wuchsform der Krone ist regelmäßig schmaleiförmig, später breiter werdend und in den Maßen Ulmus 'Lobel' sehr ähnlich. Die Krone ist aber insgesamt dichter. Das Laub ist spitzoval, klein, derb und lange haftend, die Herbstfärbung ist gelb.

Standort:
Benötigt frische bis feuchte, durchlässige, tiefgründige, schwach saure bis alkalische, nährstoffreiche Böden.

Verwendung/ Kultur:
Bedeutsam durch den schmalkronigen Wuchs, vor allem aber durch die bisher in Holland festgestellte Resistenz gegen die Ulmenkrankheit. Baum für Straßen und Alleen, als Einzelbaum oder in Gruppen für Plätze auch für Überlandstraßen geeignet, für Eingrünungen in urbanen Bereich, für Grünzüge, stabile Windschutzpflanzungen, falls auf eigener Wurzel stehend.

Zelkova serrata - neu!

Gestalt/ Natur:
Starkwüchsiger Baum, der mit seinem meist mit Kronenbeginn endenden Stamm und zahlreichen, schräg aufwärts strebenden, trichterförmig ausgerichteten Hauptästen mit locker überhängenden, feinen Zweigen eine meist mehrstämmige, rundliche Gestalt bildet; im Alter schirmförmige, hoch gewölbte, weit auslandende Kronenform; im Ganzen sehr malerisch.

Standort:
Die Japanische Zelkowe bevorzugt mäßig trockene bis frische, schwach saure bis alkalische, sandig lehmige bis lehmige Böden in sonniger bis halbschattiger Lage; etwas spätfrostgefährdet, stadtklima- und windfest.

Verwendung/ Kultur:
Die Herbstfärbung und die im Alter grauscheckige Rinde der Japanischen Zelkowe ist ein Erlebnis. In allen Tönungen von gelb bis rot verabschiedet sich das schmale Laub des bisher übersehenen Baumes. Einzeln oder in Gruppen kommt sein malerischer Wuchs in Parks und Grünanlagen, Gärten und Innenhöfen, Dorfgrün und Wohnumfeld zur Geltung. Dank seiner Unempfindlichkeit für versiegelte und trockene Standorte hält er auch in der City und im Straßenraum bestens durch. In Tokio einer der häufigsten Straßenbäume.

Ökologie:
In Japan werden aus dem Holz wertvolle Möbel und Skulpturen gefertigt. Wegen seines ornamentalen Laubes beliebter Bonsaiklassiker.

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Sortenbeschreibung der Ergänzungen 2007/08

Die nachfolgenden Beschreibungen sind noch nicht das Ergebnis eines GALK-Straßenbaumtests !





Acer buergerianum

Gestalt/ Natur:
Kleiner mittelstarker Baum oder Großstrauch mit aufrecht locker verzweigten Ästen. Die Höhe beträgt 8 - 10 m, selten bis 15 m.

Standort:
Der Dreizahn-Ahorn kommt aus den Bergwäldern Japans und Ost-Chinas. Er liebt absonnige bis halbschattige, windgeschützte Lagen, bevorzugt gut dränierte, schwach-saure Böden und sonnige Standorte und er verträgt Trockenheit sowie rohe Böden.

Verwendung/ Kultur:
Auf geschützten Standorten ist er ausreichend frosthart; nach Literaturangaben ist er frosthart und hitzeverträglich. Stadtklimafest.

Acer campestre 'Huibers Elegant'

Gestalt/ Natur:
Mittelgroßer Baum mit sehr regelmäßigem, aufrechten Wuchs, eiförmiger Krone und starkem Jugendwachstum.

Standort:
Diese Sorte liebt gut dränierte, sandig-lehmige, warme Böden, die mäßig trocken bis frisch sind, gedeiht auch auf kalkhaltigen Böden.

Verwendung/ Kultur:
Geeignet für Stadt- und Straßenbepflanzung; mehltaufrei, sehr uniformes Wachstum. Stadtklimafest. (Weitere Angaben sind bisher nicht vorhanden).

Acer freemannii 'Autumn Blaze'

Gestalt/ Natur:
Mittelgroßer bis großer Baum mit zunächst stark aufrechten Wuchs, später mit ovaler Kronenform. Die Höhenangaben liegen zwischen 15-20 m bei einer Breite von ca. 12-15 m. Blätter 5 lappig, kleiner und tiefer geschlitzt als die von A. saccharinum, Rinde silbergrau, Triebe graubraun, schöne rote Herbstfärbung.

Standort:
Toleriert alle Kulturböden bis auf schwere Lehm- und Tonböden, bevorzugt sauer bis neutrale Böden, ist kalkmeidend und bevorzugt mäßig feuchte, nahrhafte Standortbedingungen sowie sonnige bis absonnige Standorte.

Verwendung/ Kultur:
Hybride zwischen A. rubrum und A. saccharinum. Frostharter Baum, nach Literaturangaben auch als Straßenbaum geeignet. Stadtklimafest.

Acer opalus

Gestalt/ Natur:
Der Schneeball-Ahorn ist ein sommergrüner, bis zu 20 Meter hoher Baum. Er hat eine offene, breite, kugelförmige Krone auf einem gedrungenem, kurzem Stamm. Die Rinde ist anfangs rötlich grau, bei älteren Bäumen bekommt sie zunehmend grobe, rundlich aufgebogene Schuppen, die nach dem Abfallen orangebraune Flecken hinterlassen.

Standort:
A. opalus ist in den Gebirgen des westlichen Mittelmeerraumes bis Nordafrika verbreitet. In Mitteleuropa wächst er als Wildform nur in den mildesten Lagen, nördlich der Alpen nur im Schweizer Jura und in der Nähe von Grenzach (D). Er benötigt eher flachgründige, nährstoffreiche, kalkhaltige Böden und sonnige Standorte.

Verwendung/ Kultur:
U.a. für Parkanlagen geeignet. Stadtklimafest.

Acer platanoides 'Fairview'

Gestalt/ Natur:
Amerikanische Selektion von A. platanoides ‚Schwedleri'. Der Baum formt eine aufrechte ovale Krone mit einer Höhe von 13-15 m und einer Breite von ca. 10 m. Er ist damit schmaler und aufrechter als die Sorten Schwedleri und Deborah. Der Austrieb ist rot bis purpur und geht dann über in bronzefarben.

Standort:
Dieser anspruchslose, anpassungsfähige Spitz-Ahorn bevorzugt wie die Art mäßig trockene bis frische, sandig humose, lehmhaltige, schwach saure bis alkalische Böden. Eine sonnige bis halbschattige Lage kommt den Ansprüchen des hitzeverträglichen, frostharten Spitz-Ahorns am meisten entgegen.

Verwendung/ Kultur:
Schöner Allee- und Straßenbaum, aber auch für Einzelstellung oder in lockeren Gruppen für größere Gärten und Parks geeignet.

Acer rubrum 'Scanlon'

Gestalt/ Natur:
Mittelstarkwüchsiger, kleiner Baum, meist mit mehreren vergabelten Hauptästen. Die stark verzweigten, schräg ansteigenden Äste bilden zunächst eine geschlossene, schmal-säulenförmige, im Alter zunehmend kegelförmige Krone. Die Höhe beträgt ca. 10-12 m.

Standort:
Der Rot-Ahorn benötigt frische bis nasse, durchlässige saure bis neutrale, nährstoffreiche Sand- oder Lehmböden. Er verträgt kurzfristige Überschwemmungen ausgezeichnet.

Verwendung/ Kultur:
Die Sorte wurde im Jahre 1948 selektiert und ist geeignet für Einzelstellung oder in lockeren Gruppen für größere Gärten, Parks, Alleen oder Dorfstraßen.

Acer x zoechense (Acer neglectum 'Annae')

Gestalt/ Natur:
Langsamwüchsiger, kleiner bis mittelgroßer Baum, kurzstämmig oder häufig mehrstämmig, Höhe 4-6 (-8) m, trotz der langtriebigen Äste bildet er eine breit ausladende, flach-runde, geschlossene Krone. Blätter fünflappig, grün (ähnlich A. campestre), Austrieb dunkelrot.

Standort:
Insgesamt anpassungsfähiger Baum, verträgt hohe Kalkgehalte und Hitze, bevorzugt jedoch trockene bis feuchte, schwach saure bis alkalische, sandig humose bis sandige Lehmböden; verträgt sonnige bis halbschattige Standorte.

Verwendung/ Kultur:
Als schwachwachsender, kleiner Baum oder Großstrauch bleibt sein Einsatz als Straßenbaum höchstens für Kleinstraßen beschränkter. Wegen Lichtraumproblematik eher als Großstrauch geeignet.

Eriolobus trilobatus (Syn. Malus trilobata)

Gestalt/ Natur:
Pyramidal aufrechtwachsender kleiner Baum mit einer Höhe von ca. 6 bis 8 m. Blühtezeit Mitte Juni mit weiße Blüten, dann kleine runde bis eiförmige 12 bis 16 mm große, gelbe Früchte. Schöne Herbstfärbung.

Standort:
Liebt nährstoffreiche, tiefgründige Böden; Herkunft aus Westasien, Ost-Balkan, West-Türkei.

Verwendung/ Kultur:
Blütenbaum. Geeignet als Park- und kleiner Straßenbaum. Schorffrei.

Fraxinus americana 'Autumn Purple'

Gestalt/ Natur:
Amerikanische Selektion mit einer breit-eiförmigen, später abgerundeten Krone und einer auffälligen purpurroten Herbstfärbung. Die Höhe beträgt ca. 15-18 m, Breite ca. 12-15 m. Es handelt sich um eine männliche Selektion, so dass keine Früchte gebildet werden.

Standort:
Bevorzugt werden feuchte, leicht saure Böden.

Verwendung/ Kultur:
Die Sorte ist gut als Park-, Allee- und Straßenbaum zu verwenden.

Fraxinus ornus 'Mecsek'

Gestalt/ Natur:
Kleiner kugelförmiger Baum, der auf einen Stamm veredelt werden muss. Die Gesamthöhe ist deshalb abhängig von der Höhe der Veredelungsstelle. Größe in der Regel ca. 5-6 m bei 3-4 m Breite.

Standort:
Im Gegensatz zu F. excelsior sehr genügsam, toleriert alle Bodenarten von neutral bis stark alkalisch, ist kalkliebend und gedeiht auf trockenen und frischen Böden sehr gut.

Verwendung/ Kultur:
Blütenbaum. Geeignet für die Bepflanzung von kleinen Straßen (Vorsicht Lichtraum), Fußgängerzonen, Pflanzbeete. Stadtklimafest.

Magnolia kobus

Gestalt/ Natur:
Mittelstarkwüchsiger, kleiner, meist kurzstämmiger Baum mit einem bis in die Krone reichenden Stamm oder großer mehrstämmiger Strauch; Höhe ca. 8-10 m, Breite ca. 4-6 m.

Standort:
Die Baummagnolie ist genügsam und wächst auf allen frischen bis feuchten, sauren bis schwach alkalischen, sandig-humosen oder lehmig-humosen Böden.

Verwendung/ Kultur:
Der Hauptwert liegt in der frühen Blüte. Man pflanzt den Baum möglichst einzeln in den Rasen, an Gebäude, in gemischten Strauchhecken, in Innenhöfe, an Sitzplätze, mitten in oder an den Rand von Vorgärten, auf Parkrabatten, vor anderen Baumgruppen.
Er eignet sich als Hochstamm gezogen, außerdem als Blütenbaum in Vorstadtstraßen, in Siedlungen und auf Plätzen.

Prunus padus 'Albertii'

Gestalt/ Natur:
Mittelstarkwüchsiger, kleiner Baum mit einem bis weit in die Krone reichenden Stamm. Die starken, dicht verzweigten, schräg ansteigenden, vielen Hauptäste und Zweige bilden eine in sich dicht geschlossene, anfangs breit-kegelförmige, später fast kugelrunde Krone.

Standort:
Der Baum wächst auf allen frischen bis nassen, schwach sauren bis neutralen (wenig kalkverträglich) tiefgründigen, nährstoffreichen, sandig-kiesigen bis lehmig-tonigen silikat-reichen Humusböden. Verträgt vorrübergehende Überschwemmungen.

Verwendung/ Kultur:
Interessant durch die auffallende Blütenfülle, verbunden mit der gut geschlossenen Krone und kräftigem Wuchs bei hoher Vitalität. Reizvoller, robuster, stabiler Blüten- und Laubbaum für Vorstadtstraßen, in Grünstreifen, im Dorf und in großen Gärten.

Pterocarya rohifolia 'Bokravention' (Syn. P. rohifolia 'Kyoto Convention')

Gestalt/ Natur:
Schnellwüchsiger Baum mit schlanker kompakter Krone, Höhe bis ca. 10 m, kräftige grüne Fiederblätter.

Standort:
Bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche und feuchte, schwach saure Böden, sonnige Standorte und ist winterhart.

Verwendung/ Kultur:
Verwendung als Park- und Straßenbaum; bildet keine Wurzelausläufer. Stadtklimafest.

Sophora japonica 'Princeton Upright'

Gestalt/ Natur:
Amerikanische Selektion, Baum mit aufrecht wachsenden Ästen, kompakter ovaler bis eiförmiger Krone, Höhe ca. 12-15 m bei einer Breite von ca. 7-9 m. Blätter ähnlich der Art, glänzend dunkelgrün. Gelbe Herbstfärbung. Blüte wie die Art, jedoch schon an jüngeren Bäumen.

Standort:
Liebt wie die Art sonnige, warme Standorte und verträgt frische bis trockene, lehmig durchlässige Böden; kalkliebend.

Verwendung/ Kultur:
Geeignet für Straßenbepflanzungen, auch für versiegelte Bereiche wie Plätze und Fußgängerzonen. Insgesamt schmaler als die Art und deshalb auch besser geeignet für kleinere Straßen und Innenstadtbereiche. Stadtklimafest.

Sorbus latifolia 'Henk Vink'

Gestalt/ Natur:
Schnellwachsender, mittelgroßer, sommergrüner Baum mit schmal-pyramidaler, geschlossener Krone. Er erreicht Wuchshöhen von 8-12 m. Die Laubblätter breiter und gezahnter als die der Art; Blattoberseits hellgrün. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen, weißen Blüten sind traubenförmig angeordnet. Blütezeit im Mai. Im Herbst mit braunrote Früchte.

Standort:
Der anspruchslose Baum kam ursprünglich nur in den Laub- und Mischwäldern von Fontaine-bleau im Pariser Becken vor und hat sich dann über Europa verbreitet. Verträgt viel Wind, wächst auch in versiegelten Flächen und gedeiht auch auf nährstoffarmen Böden. Er ist kalk-liebend, verträgt Trockenheit und braucht sonnige bis lichtschattige Standorte.

Verwendung/ Kultur:
Guter Straßen- und Alleebaum. Stadtklimafest.

Tilia tomentosa 'Szeleste'

Gestalt/ Natur:
Ungarische Selektion mit regelmäßigem, aufrechten Wuchs und schmaler später eiförmiger Krone. Der Baum erreicht eine Höhe von 20-25 m und eine Breite bis ca. 15 m.

Standort:
Die Silber-Linde benötigt für eine optimal Entwicklung mäßig trockene bis frische, schwach saure bis alkalische (kalkliebend), nährstoffreiche, sandig-lehmige bis lehmige Böden. Sie verträgt, im Gegensatz zu anderen Linden, längere Bodentrockenzeiten und Nährstoffarmut.

Verwendung/ Kultur:
Bedeutsam durch die große Toleranz gegenüber innerstädtischen Standortbedingungen wie Trockenheit, Hitze und Abstrahlung. Verwendung als Park- und Straßenbaum und auf Plätzen. Weitgehend resistent gegen Lausbefall.

Ulmus 'Columella'

Gestalt/ Natur:
Jüngster Kultivar der niederländischen Züchtungsreihe aus Wageningen. Im Jahr 1990 in den Niederlanden zugelassen, daher fehlen noch Erfahrungen mit Form und Größe in späteren Jahren. Der säulenförmig-schmale Wuchs scheint ein konstantes Merkmal zu sein bei einer erwarteten Höhe von ca. 15-20 m.

Standort:
Ulmus 'Columella' benötigt feuchte luftige, vorzugsweise kalthaltige Böden.

Verwendung/ Kultur:
Gilt als hoch resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit und ist die meistgepflanzte Ulmensorte in Deutschland. Verwendung als Park- und Straßenbaum und auf Plätzen.

Ulmus 'New Horizon'

Gestalt/ Natur:
Die Sorte 'New Horizon' ist ein Kultivar aus der amerikanischen Resista-Reihe von Gene Smalley aus Madison, Wisconsin unter Verwendung von U. japonica und U. pumila. Markteinführung im Jahr 1994. Da die Züchtung erst seit 1994 am Markt ist, fehlen noch Erfahrungen mit Form und Größe in späteren Jahren. In der Jugendphase ist der Zuwachs ausgesprochen groß. Der Kronenaufbau ist zunächst schmal und regelmäßig, später entwickelt sich eine vollere, rundere Krone.

Standort:
'New Horizon' ist anspruchsvoll bezüglich Wasser- und Nährstoffversorgung und bevorzugt schwach saure bis stark alkalische Böden.

Verwendung/ Kultur:
Geeignet als Straßen- und Alleebaum, besonders zur Pflanzung in beengten Straßenräumen. Gilt als hoch resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit, aber noch keine langfristigen Erfahrungswerte vorhanden.

Ulmus 'Regal'

Gestalt/ Natur:
Die Sorte 'Regal' ist ein Kultivar aus der amerikanischen Resista-Reihe von Gene Smalley aus Madison, Wisconsin. Markteinführung im Jahr 1983. Komplexhybride aus U. pumila, U. minor 'Hoersholmiensis' und U. x hollandica 'Commelin'. Da die Züchtung erst seit 1983 am Markt ist, fehlen noch Erfahrungen mit Form und Größe in späteren Jahren. In der Jugendphase ist der Zuwachs ausgesprochen groß. Der Kronenaufbau ist zunächst schmal-kegelförmig und regelmäßig, später entwickelt sich eine vollere, rundere Krone.

Standort:
'Regal' ist anspruchsvoll bezüglich Wasser- und Nährstoffversorgung und bevorzugt schwach saure bis stark alkalische Böden.

Verwendung/ Kultur:
Verwendung als Straßen- und Alleebaum. Gilt als hoch resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit, aber noch keine langfristigen Erfahrungswerte vorhanden.

Zelkova serrata 'Green Vase'

Gestalt/ Natur:
Schnellwüchsige amerikanische Selektion von 1983 mit einer Höhe von ca. 15-18 m und einer Breite von ca. 12 m. Der Wuchs ist anfangs aufrecht, später breit trichterförmig. Insgesamt schmaler als die Art. Schöne gelbe bis gelbrote Herbstfärbung.

Standort:
Die Sorte 'Green Vase' bevorzugt mäßig trockene bis frische, schwach saure bis alkalische, sandig lehmige bis lehmige Böden in sonniger bis halbschattiger Lage.

Verwendung/ Kultur:
Als Park-, Allee- und Straßenbaum geeignet; schmaler als die Art. Nicht anfällig gegen das Ulmensterben. Stadtklimafest, aber spätfrostgefährdet.

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